Abel Tasman // Bark Bay to Awaroa

Mittwoch, 12. März 2014

An unserem dritten Tag unserer langen Wanderung brachen wir wieder morgens in aller Ruhe auf. Diese Ruhe währte nur nicht lange, da wir zum anstrengendsten Stück gleich zu Anfang kamen. Die Steigung zog sich und zog sich. Sie wurde immer steiler und wir gingen Ewigkeiten nur bergauf. Unsere Herzen schlugen in der Hitze. Immerhin war es im Schatten etwas kühler und mit ein paar Pausen kamen wir schließlich bald oben an.
Den ganzen weiten Weg ging es dann natürlich geich wieder nach unten auf Meeresspiegel. Wie könnte es anders sein. Wir machten Essenspause an einem der vielen Campingplätz (sind wir froh, dass wir nicht noch ein Zelt mitschleppen) und setzten uns an den Strand. Dann ging es wieder bergauf und bergab und wir kamen am Ohinemutu Beach an. Dieser Abschnitt des Tracks führte uns ganz am Strand entlang und über eine Brücke in Richtung der Hügel. Wir würden jetzt für einige Zeit nicht mehr am Wasser entlanglaufen sondern so ziemlich querfeldein in Richtung Awaroa gehen. Dieser Teil zog sich ebenfalls wieder. Nach weiteren zwei Stunden kamen wir an eine Abzweigung. Hier gab es mehrere Möglichkeiten. Man kann einmal außen herum über weitere viele Hügel wandern oder man biegt rechts ab und würde nach einer halben Stunde an ein weiteres Inlet kommen, dass man bei Ebbe überqueren kann. Wir rechneten, dass wir es noch ganz gut schaffen würden und gingen natürlich den kürzeren Weg.
Und nach ein paar Minuten kamen wir erneut an eine Abzweigung, die uns zu einer Lodge führt, an der es auch ein Cafe gibt. Wir überlegten nicht lang. Wir hatten die letzten beiden Abende nur Nudeln und trockenen Reis gegessen, der nach dem Metall unseres geliehenen Gaskochers schmeckte. Wir bestellten Pommes und freuten uns unseres Lebens über die riesige Portion. Heute würden wir nicht mehr kochen müssen. Als wir in den Abel Tasman aufbrachen, war das das Letzte, was wir erwarteten, aber gut. Es gibt nämlich viele Touristen, die sich ein Wassertaxi oder Boot von Marahau nach Awaroa nehmen, in der Lodge residieren, im Cafe gehoben essen gehen und verschwitzte Backpacker schief anschauen.
Endlich wieder satt gingen wir noch die letzte Stunde zu unserer Hütte. Wir überquerten den kleinen Strom im Inlet und gingen durch wunderbare Landschaft in Richtung der größeren Hügel hinter der Hütte. Der Himmel zog sich zu und wir waren froh, dass wir schon am Tag zuvor gewaschen hatten und ich meinen Rucksack als Wäscheleine umfunktioniert habe, damit mal endlich das Handtuch trocknen kann.
Wir gingen noch etwas am Wasser spazieren und schauten zu, wie das Wasser langsam das riesige Awaroa Inlet überflutete.




























Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Merci ♥